10 Sachen über mich

Ich habe das letztens bei Laura gesehen und dachte, ich versuch‘ das auch mal bei mir: 10 Fakten über mich.

Bei mir sind es nur 10 geworden, ihr könnt mir aber gern auch Fragen stellen, wenn ihr mehr wissen wollt. 🙂

1. Seit der Schwangerschaft könnte ich sogar bei der Pampers-Werbung heulen. Es muss nur irgendwo irgendwie ein Kind im Fernsehen oder sogar einem Zeitungsartikel auftauchen und ich werd‘ ganz sentimental.

2. Ich versaue dem Göttergatten ganz oft klassische Filme, weil ich immer lautstark einen Plausibilitäts-Check mache.

3. Ich bin ein eher mäkeliger Esser: ich esse keine Paprika, keine Ananas, keine Innereien, kein Koriander, keine Oliven. Die Liste lässt sich beliebig erweitern.

4. Weil ich früher noch mäkeliger war und außer Salami keine Wurst gegessen habe, war ich bei Kindergeburtstagen nicht unbedingt ein guter Esser: entweder ich hab gar nichts gegessen oder ich hab den anderen Kindern die Salami-Brote weggegessen.

5. Der Göttergatte lacht immer, aber ich finde die Vorstellung schön, dass auch frei lebende Tierkinder in eine Schule gehen und dort zusammen eine schöne Zeit haben.

6. Folgende „Promis“ habe ich schon in echt – und nicht nur auf einem Konzert – gesehen: Jürgen Fliege, Mousse T., Bärbel Schärfer, Michel Friedmann, den einen Typen von Overground, Gerhard Schröder

7. Ich war während meines ersten Schuljahres lange im Krankenhaus. Und als ich dann wieder in der Schule war, haben wir ein Diktat geschrieben. Und da war ich sooo aufgeregt und hab dann „Pionier“ richtig geschrieben und „Mädchen“ falsch! Aus mir hätte im Sozialismus richtig was werden können … (wo ich das gerade so rekapituliere: wir haben wahrscheinlich nicht in der 1. Klasse ein Diktat mit den Wörtern „Pionier“ und „Mädchen“ geschrieben, oder?)

8. In der 1. Klasse hatte ich einen Freund, der mir sogar einen Ring geschenkt hat. Als ich Schluss gemacht habe, habe ich den Ring in den Sand geworfen. Er hat ihn nie gefunden. Er hält es mir immer noch vor. 😦

9. Ich tue mich sehr schwer mit Smalltalk.

10. Ich würde sehr gern nach Australien auswandern. Am liebsten hätte ich in Brisbane einen eigenen Queenslander mit Pool und würde dort leben und arbeiten.

sig

 

Ich mag keinen Fenchel. Eigentlich.

Also, eigentlich mag ich ja wirklich keinen Fenchel. Wenn mir jemand vor der Schwangerschaft gesagt hätte, dass ich nach der Geburt am besten immer Fenchel-Tee trinken sollte, damit das Baby keine Blähungen bekommt, hätte ich mir das wahrscheinlich noch mal anders überlegt.

Ihr könnt Euch also vorstellen, wie ich geguckt habe, als der Göttergatte kurz nach der Geburt von Captain Chaos mit einer Kartoffel-Fenchel-Hackfleisch Pfanne aus dem Stillen & Schlemmen Kochbuch ankam. Gedanklich bin ich da schonmal den Kühlschrank-Inhalt durch gegangen und hab überlegt, was ich denn dann essen könnte.

Aber es kam, wie es kommen musste: es hat fantastisch geschmeckt! Soooo lecker!

Warum ich das jetzt hier schreibe? Nun, gestern abend bin ich auch mal wieder gedanklich den Kühlschrank-Inhalt nach etwas Essbarem für mich durchgegangen, denn der Göttergatte hatte schon den Fenchel und die Kartoffeln geschnippelt. Und als es um die Portionen ging meinte ich noch „Mir brauchst du nicht so viel drauf machen!“.

Und was war das Ende vom Lied? Nachschlag für mich, Teller leer geputzt bei Captain Chaos! Das ist aber auch soooo lecker. Vielleicht merke ich mir das jetzt auch endlich mal, das mir das schmeckt. 🙂

Der Göttergatte hat übrigens die Theorie, dass wir, bzw. Captain Chaos, sich an die Stillzeit erinnert hat und deshalb so reingehauen hat. *hihihi*

Falls Interesse am Rezept besteht, einfach mal „hier“ rufen. Dann reiche ich das noch nach.

sig

 

 

 

Kindertraum – Mamaalptraum

Es ist zwar schon eine ziemliche Weile her – genauer gesagt war es sogar vor den Kindergartenfereien, die ich auch noch verbloggen muss – aber ich möchte das jetzt doch noch gern erzählen.
Seit unserem Umzug kommen wir ja mindestens 2 mal täglich an einer Feuerwache vorbei. Und das sorgt bei einem 2 3/4 Jährigen natürlich für helle Aufregung, sofern die Autos draußen stehen bzw. große Enttäuschung, wenn kein Auto draußen steht (Da folgt dann die mittlerweile obligatorische „Warum“-Frage!). Das diese Feuerwache im Moment auch noch umgebaut wird und dementsprechend zahlreiche Baufahrzeuge vor Ort anzutreffen sind, macht die Sache für Captain Chaos nicht weniger spannend. Aber ich schweife ab.

Ich war nun also mit Captain Chaos mit dem Auto unterwegs und als wir in unsere Siedlung einbogen stand doch tatsächlich der Drehleiterwagen draußen und die Drehleiter wurde ausgefahren. Als verständige Mutter wusste ich natürlich, dass mein Kind da nun sehr gern schauen würde und fuhr erst langsam vorbei, hielt dann kurz an der Straßenseite, um dann doch noch auf einem Parkplatz gegenüber zu parken und auszusteigen, damit wir besser schauen können. Da standen wir nun und schauten den Feuerwehrleuten bei der Arbeit zu, als ich sah, dass einer der Feuerwehrleute über die Straße auf uns zu kam. Mein erster Gedanke: wo der wohl hin will? Zweiter Gedanke: dürfen wir hier gar nicht parken und er will uns jetzt verscheuchen? Aber nix: Er meinte nur, er hätte uns hier stehen und gucken sehen, ob wir nicht mal mitfahren wollen? OMG! Auf der Drehleiter – mitfahren!

Captain Chaos natürlich hellauf begeistert, also gingen wir mit über die Straße und bestiegen den Korb und dann ging es aufwärts. Immer weiter. Und weiter. Und weiter. Und dann schwankte es. Ich hatte bei ca. 20 m mein Limit erreicht und tat dies auch kund. Ich glaube, Captain Chaos hätte noch weiter fahren können, er war zumindest sehr begeistert. Er fand nur nicht so doll, dass ich seine Hand die ganze Zeit so fest gedrückt hielt. Aber nach meinem Handy-Unfall (Recap: Handy fliegt von Deck 13 eines Schiffs gaaaaaanz nach unten) letztes Jahr bin ich da eben ein bißchen panisch.

Das war auf jeden Fall ein Highlight für unseren Captain Chaos und seit dem sagt er auch oft: „Erst werde ich groß und dann werde ich Feuerwehrmann und dann darf ich Drehleiter fahren!“

Bei mir kamen eher die Gene mütterlicherseits bezüglich Höhenangst durch.

 

 

Töpfchen-Content

Nachdem ich hier ja so schön geschrieben hatte, dass Captain Chaos so gut wie trocken ist, ging natürlich prompt an dem Nachmittag sowohl klein als auch groß wortwörtlich in die Hose. Nun ja, das sind dann wohl die kleinen Rückschläge auf dem Weg zum Trocken werden – leider klappt es bei uns nicht ganz so schön wie beim Quietschbeu von Mama Miez. Aber ich bin trotzdem wahnsinnig stolz auf meinen kleinen großen Mann!

Nur das mit dem großen Geschäft und der Toilette müssen wir noch üben. Er will nämlich groß nicht bei uns auf der Toilette machen. Nur in die Windel. In der Krippe hat er zwischenzeitlich schonmal sein großes Geschäft in die Mini-Kindertoilette gemacht, aber auf unsere große Toilette will er nicht gehen. Mal sehen. Kommt Zeit, kommt Rat.

Um  das ganze aufs Töpfchen gehen für den Herren auch ein bißchen interessanter zu machen, habe ich auch ein neues Belohnungssystem eingeführt: wenn er Pipi ins Töpfchen gemacht hat (oder einfach nur aufs Töpfchen gegangen ist, auch wenn nix gekommen ist), darf er 1 Aufkleber auf einen Papierbogen an der Badezimmertür kleben. Bei Kaka dürfte er sogar 3 Aufkleber aufkleben! Und mehr oder weniger funktioniert es sogar. Jetzt muss ich nur noch genügend Aufkleber besorgen! Die Idee ist übrigens von der Grundschullehrerin-Schwester meiner Freundin! Also pädagogisch abgesichert 🙂

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Was der Bauer nicht kennt … und so

Nachdem es hier ja schon eine Weile ziemlich ruhig war, will ich euch mal weider auf den neuesten Stand der Dinge bringen.

 

Unser Umzug ins Haus hat super geklappt & wir fühlen uns auch extrem wohl. Das einzig nervige sind die Treppen: ständig hat man etwas oben vergessen oder es ist etwas im Kühlschrank im Keller. Ja, ihr habt richtig gelesen: Kühlschrank im keller! Wir haben im haus schon eine Küche samt Kühlschrank drin, deshalb haben wir unseren anderen Kühlschrank in den Keller gestellt & packen dort die ganzen Sachen rein, die wir nicht tagtäglich brauchen.

Heute ist dann der Übergabetermin für die alte Wohnung & dann sind wir endlich richtig angekommen. Jetzt müssen nur noch die Lampen und Gardinen an die jeweiligen Stellen und das Chaos im Keller muss auch noch beseitigt werden. Aber es wird.

Ach ja, das Beste am Haus ist natürlich der Garten. Wir haben uns natürlich einen neuen Kohle-Grill zugelegt und den auch schon fleißig genutz. Sooo toll! Unser kleiner Naturforscher hat auch schon die Ameisenkolonie eingehend untersucht:

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ich hatte mir ja vor 3 Jahren mal einen Stachelbeer-Strauch für den balkon geholt. Den habe ich natürlich gleich umgeplanzt und nach eher miesen Ernten in den letzten Jahren hatte ich dieses Jahr doch tatsächlich den Jackpot:

 

 

 

 

 

 

 

 

Das letzte Wochenende haben wir mal zu Hause verbracht, aber die beiden Wochenenden davor waren wir in der Heimat. Das erste Wochenende gab es eine Hochzeitsfeier von des Göttergatten Cousine und das Wochenende danach habe ich mit Captain Chaos meine Großeltern besucht, weil meine Omi Geburtstag hatte. Dazu sind wir beide mit dem Zug gefahren & es hat alles super geklappt. Meistens ist es ja wirklich so, dass wenn ich mir die meisten Gedanken machen, was ich mache, wenn er zu einem kleinen Rumpelstilzchen mutiert, nix passiert & er ein Vorzeigekind ist. 🙂

Dummerweise ist uns auch ein kleiner Unfall passiert: als wir gemeinsam mit meinem Vati meine Schwester vom Bahnhof abgeholt haben, ist Captain Chaos dumm auf eine Metall-Stuhl-Ecke gefallen und hatte prompt eine kleine Platzwunde links neben dem Auge. Wir sind dann in die Notaufnahme vom Krankenhaus gefahren. Dort waren wir auch prompt die Einzigen, trotzdem hat er gebrüllt wie am Spieß, obwohl ihn noch keiner angefasst hat. Gucken ist auch schon schlimm! Und weil er so gebrüllt hat, hat er sogar noch ein Plüschtier aus der Spielzeugkiste abgestaubt! Der Rest des Wochenendes verlief dann auch relativ ereignislos und mittlerweile sieht man den Cut auch kaum noch.

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Ich hatte dieser Tage auch ein Elterngespräch in der Kinderkrippe. Der Göttergatte konnte leider nicht. Aber war auch nicht nötig: Captain Chaos ist ein gern gesehenes Kind mit top Sozialverhalten. Er ist wohl auch sehr selbständig, dass muss ich wohl zu Hause dann auch mal angehen. Da lässt er sich ja eher von uns verwöhnen. Und weil er in der Krippe sowieso immer schon schön aufs Klo geht und die Windel meistens trocken ist, haben wir am 18.6. das Proejtk Windelfrei gestartet. Bis uf 2 Querschläger ging es seit dem auch nicht mehr in die Hose und wir sind mächtig stolz. Zum Schlafen ziehen wir ihm die Windel natürlich immer noch an, aber tagsüber funktioniert das schon ganz gut.

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So, und nun auch mal zum eigentlichen Grund meiner Überschrift:

Gestern gab es Nudeln mit Zucchini und Lachs zum Mittag. Und Captain Chaos hat auch ordentlich zugelangt. Bis er auf einmal meinte „Warum sind da Gurken in dem Essen?“ und ich so „Das sind keine Gurken, das ist Zucchini.“ Ab da war es vorbei. Er meinte auf einmal, er wäre fertig mit Essen und wolle aufstehen und er ist auch satt. Ich habe versucht, ihn mit Engelszungen zum Essen zu übereden. ich hab sogar gesagt, Zucchini wären eine Art Gurke. Nix hat funktioniert! Erst als der Göttergatte mit Joghurt zum Nachtisch gelockt hat und ich meinte, ich würde die Zucchini herausfischen, hat er sich wieder hingesetzt und weiter gegessen. Tse, kann ja keine ahnen.

So, und das wars dann auch erst einmal wieder von mir.

 

 

 

 

Und mal wieder so ein kleiner Rabenmutter-Moment

Gestern brachte ich Captain Chaos in die Krippe. Soweit ja alles ok. Als wir in die Garderobe kamen, saßen da schon B. + Mutter und J. + Mutter, beide auch aus seiner Gruppe. Die Kinder schauten sich groß an & beäugten den jeweiligen Kleinkram, den die anderen dabei hatten. Die Mütter grüßten sich freundlich und versuchten, ihre Kinder möglichst problemlos und ohne Geschrei auszuziehen. Zumindest hatte ich im Kopf nur noch den Gedanken „Bloß kein Theater! Bitte kein Theater!“ Ich gehe mal davon aus, den anderen beiden Müttern ging es ebenso.

Nun ja, alles lief problemlos – bis zu den Hausschuhen. Ich zog Captain Chaos seine Turnschuhe aus und seine Hausschuhe an – und beim linken Schuh blieb mir so ein bißchen die Spucke weg: die Sohle löste sich schon bis zur Hälfte des Schuhs komplett ab! Im Brustton der Überzeugung sagte ich möglichst laut: „Das war aber Freitag nachmittag noch nicht!“ So, dass es auch die anderen Mütter hörten. Nun ja, mitleidige Blicke bekam ich trotzdem. In Ermangelung einer Alternative musste das arme Kind nun diese kaputten Schuhe anbehalten, denn in Socken wäre es definitiv zu glatt gewesen. Rabenmutter ich.

Ich erzählte dann dem Göttergatten von dieser Story & er meinte nur: „Und er hat es mir noch gesagt!“ Ich so „Häh?“ Er so „Na am Freitag hat er mir gesagt, dass er kaputte Schuhe hätte. Und er wollte auch zum D.mann rein. Ich hab dann aber gesagt, er braucht keine neuen Schuhe!“

Fazit: IMMER aufs Kind hören! Da hätte ich mir die Peinlichkeit gestern morgen ersparen können.

Wir waren dann gestern nachmittag übrigens auch noch beim D.mann und haben Hausschuhe gekauft. Und ganz vorbildlich hab ich auch gleich Namensschilder dran gemacht. Vielleicht doch nicht so Rabenmutter? 🙂

 

Erkenntnisse zum/vom Wochenende

Der Göttergatte und ich hatten schon am vorletzten Wochenende eine augen-öffnende Erkenntniss:

Captain Chaos mag Kartoffeln! Sie müssen nur geschnitten sein!

Ganz vorbildliche Eltern wie wir sind haben wir seine Kartoffeln nämlich immer zerdrückt, weil wir dachten, er kann das so besser essen. Und die hat er dann immer nicht angerührt. Ich dachte schon, er isst nur Nudeln. Aber dann habe ich letztens dann die Kartoffeln aber mal geschnitten und nicht zerdrückt & was passiert: Captain Chaos isst Kartoffeln! Wir sind begeistert! 🙂

Ansonsten so eher Schockstarre in Anbetracht des nahenden Umzugs. Am 24. bekommen wir die Schlüssel und am 26. kommt der Möbelwagen. Und wir haben SCHON 5 Kisten gepackt. Nun ja. Zumindest ein Anfang … Wird schon, irgendwie.